Für den 1. Weih­nachts­feier­tag hat Jo­hann Sebas­ti­an Bach (1685–1750) in sei­nem Weih­nachts­­ora­to­ri­um BWV 248 die Kan­ta­te „Jauchzet, froh­locket, auf, prei­set die Tage“ vor­ge­sehen, die am 25. Dezem­ber 1734 unter seiner Lei­tung als Kan­tor der Thomas­kirche in Leip­zig ur­auf­ge­führt wur­de.
In ihrem Zen­trum steht die Ge­burt Jesu in der Dar­stel­lung von Lu­kas 2, 1–7. Hö­ren wir heu­te auf der Klassik­liste den be­rühm­ten pracht­vol­len Ein­gangs­chor mit Pauken und Trom­pe­ten, der der Kan­ta­te den Namen ge­geben hat. Es singt wie da­mals der Thomaner­chor Leip­zig, es spielt das Gewand­haus­­orches­ter in einer Live-Auf­nahme aus dem Dezem­ber 2018 unter Lei­tung von Gott­hold Schwarz, des 17. Thomas­kan­tors nach Bach.
Auf der Ergänzungs­liste gibt es die ge­samte Kan­ta­te, in der noch das Eingangs­rezi­ta­tiv „Es begab sich aber zu der Zeit“ mit den Worten des Evan­ge­li­ums in der Über­setzung von Mar­tin Luther, die Alt-Arie „Be­reite dich, Zion“ und die groß­artige Bass-Arie „Großer Herr, o star­ker König“ her­vor­­zu­heben sind.
Die Kan­ta­ten für den 2. und 3. Weih­nachts­feiertag wur­den be­reits in #30 und #83 vor­ge­stellt.

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