Auf der Klassik­liste gibt es heute ganz be­kannte Musik, näm­lich den ersten Satz aus dem „Winter“ von Anto­nio Vival­di. „Die vier Jahres­zeiten“ sind Vival­dis be­rühmtes­tes Werk. Es ist eine Samm­lung von vier kurzen Violin­konzer­ten, eins für jede Jahres­zeit. (Die wei­te­ren fol­gen in #48, #63 und #74.) Jedes Kon­zert be­steht aus drei Sätzen – schnell, lang­sam, schnell –, so dass es 12 Sätze sind, so viele, wie das Jahr Mona­te hat. Jedes Kon­zert por­trä­tiert eine Jahres­zeit und hat damit ein Pro­gramm, man spricht von Programm­musik, die im Barock auf­gekommen ist. Vival­di hat sogar jedem Kon­zert ein eige­nes Ge­dicht voran­ge­stellt, ein Sonett, das den In­halt der Musik erläutert. Beim „Winter“ heißt es: „Er­starrt zittern bei schimmern­dem Schnee. / Zum er­barmungs­­losen, schreck­lichen Wind / Un­unter­brochen mit den Füßen stampfend lau­fen / Und vor Über­maß an Kälte die Zähne auf­einander­schlagen.“ Kann man das hören? Den wei­te­ren Text gibt es hier.
An der Violine ist die deutsche Star­geigerin Anne-Sophie Mutter zu hören, die von Herbert von Karajan sehr ge­fördert wurde. Sie war noch jung, und die Auf­nahme hat 1984 viel Auf­sehen ge­macht. Ich habe sie für 28,90 Mark er­worben – damals viel Geld. Auf der Ergänzungs­liste gibt es das ganze Kon­zert, neun Minuten herr­liche Musik.

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  1. […] der vier Violin­konzerte, die in den Vier Jahres­zeiten zusammen­ge­fasst sind und die in #32, #48 und #63 be­sprochen wer­den, hö­ren wir also auf der heutigen Klassik­liste den 3. Satz […]

  2. […] Die anderen Jahreszeiten sind in #32, #48 und #74 zu hören. Auf der Klassik­liste hören wir an der Solo­violine dies­mal die […]

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