Wenn eine Fee zu mir käme und ich drei Wün­sche frei hätte, die ich nur für mich selbst ein­setzen soll­te, dann wür­de ich mir viel­leicht wün­schen, dass ich einen Tag lang so Horn spie­len könn­te, wie ich woll­te. Und dann würde ich natür­lich auch das Con­cer­tino für Horn und Or­ches­ter e-Moll op. 45 von Carl Maria von Weber (1786–1826) spie­len, ein fas­zinie­ren­des Stück, das in al­len drei Sätzen eine große Vir­tuosi­tät und musi­ka­li­schen Aus­druck zu­gleich er­for­dert.
Auf der Klassik­liste hö­­ren wir heu­te da­raus den Schluss­satz. Es spielt Her­mann Bau­mann aus Ham­burg (geb. 1934), einer der großen deutschen Hor­nis­ten, be­glei­tet vom Ge­wand­haus­orchester Leip­zig unter Lei­tung von Kurt Ma­sur. Auf der Ergänzungs­liste ist das ge­samte Werk zu hö­ren, ins­beson­de­re der herr­liche 2. Satz mit seinen tiefen Akkor­den am Schluss im Solo-Horn. So sollte man Horn spielen können!

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