Wir bleiben bei Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847), der wie manch andere Wunderkinder schon sehr jung verstorben ist. Mendelssohn erhielt früh sehr guten Unterricht, war ein exzellenter Pianist und komponierte bereits als Elfjähriger größere Werke. Er reiste als Jugendlicher durch halb Europa, traf die angesehensten Komponisten der Zeit und trat als Solist, Komponist und Dirigent in den verschiedensten europäischen Musikzentren auf.
Wir hören heute auf der Klassikliste den rasend schnellen und mitreißenden Schlusssatz seines Klavierkonzerts Nr. 1 g-Moll op. 25, das er 1831 als 22-Jähriger in München komponierte und aufführte. Ich mag besonders die Stelle bei 1:27 min. Am Klavier die wohl virtuoseste Pianistin unserer Zeit: Yuja Wang, eine junge Amerikanerin chinesischer Abstammung, reist um die Welt und spielt die schwierigsten Stücke mit einer unglaublichen Leichtigkeit und Souveränität. Ich bin gespannt, ob sie sich später, wenn sie älter wird, auch der wirklich ernsten Musik annimmt und sie innerlich ausgestaltet. Auf der Ergänzungsliste gibt es das ganze Konzert, achtzehneinhalb sehr hörenswerte Minuten. Es begleitet das Verbier Festival Orchestra unter Leitung von Kurt Masur.

Trackbacks & Pingbacks
[…] zu Dir.“ Wie Schein lebte Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–47), den wir schon in #14–16 kennengelernt haben, damals in Leipzig. Er war aber nicht Thomaskantor, sondern […]
Hinterlasse einen Kommentar
An der Diskussion beteiligen?Hinterlasse uns deinen Kommentar!