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An diesem herr­lichen Frühlings­tag muss der „Früh­ling“ aus den „Die vier Jahres­zeiten“ von Anto­nio Vival­di erklingen. Der 1. Satz ist ge­wiss die Musik, die von Vival­di am häufig­sten zu hören ist – aller­orten, vom Kauf­haus bis zur akus­ti­schen Unter­malung in der Fernseh­wer­bung. Man meint die grenzen­lose Vitali­tät zu hören, mit der die Flora dem Sonnen­licht ent­gegen­sprießt, die Fauna die Wärme auf­nimmt und sich alle Natur hei­ter regt. In Vival­dis Sonett heißt es: „Der Früh­ling ist ge­kommen, und fest­lich / Be­grüßen ihn die Vögel mit frohem Ge­sang. / Und die Quel­len zum Säu­seln der Zephi­retten / Fließen mit süßem Ge­murmel“ (http://userpage.fu-berlin.de/history1/bs/vivaldi/niemann/sonette.htm). Die an­de­ren Jahres­zeiten werden in #32, #63 und #74 be­spro­chen.
Auf der Klassik­liste hören wir dies­mal Sal­va­tore Accardo an der Solo­violine, ein hoch­ge­schätz­ter ita­lieni­scher Vir­tuose, der auf der gan­zen Welt kon­zer­tiert, es be­gleitet das von ihm ge­gründete Orches­tra da Camera Ita­lia­na. Auf der Ergänzungs­liste ist das ge­samte Kon­zert zu hören.