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Auch Beethoven kontrastiert in seiner großen Mess-Vertonung das Dona nobis pacem im Agnus Dei mit Kriegsmusik: Nach langen Melismen im 6/8-Takt und mehreren beschwörenden Ausrufen auf pacem kommt die Musik auf einmal zum Stillstand. Die Pauke gibt im 4/4-Takt einen Marsch vor, die Trompeten setzen mit militärischen Signalen ein, während das Solistenquartett hochdramatisch um Erbarmen bittet – und schließlich der 6/8-Takt zurückkehrt und die Friedensbitte minutenlang wiederholt wird. Für Beethoven war der Kontakt mit dem Kanonendonner des Kriegs schier unerträglich. Seine Freunde beschrieben, dass er, als Napoléon 1809 Wien belagerte, „die meiste Zeit in einem Keller bei seinem Bruder Caspar“ verbrachte, „wo er den Kopf mit Kissen bedeckte, um ja nicht die Kanonen zu hören“.
Hören wir heute auf der Klassikliste das gesamte Agnus Dei aus der Missa solemnis D-Dur op. 123 von Ludwig van Beethoven (1770–1827) in einer Aufnahme aus dem Jahr 2018, an der Reinhards Patenonkel mitgewirkt hat. Unter der Leitung von Frieder Bernius musizieren der Kammerchor und die Hofkapelle Stuttgart.
Die Missa solemnis D-Dur op. 123 ist eine feierliche Vertonung der lateinischen Messe von enormen Ausmaßen. Sie war ursprünglich als Musik für die Inthronisation seines hochadligen Schülers, Förderers und Freundes Erzherzog Rudolph von Österreich (1788–1831) in das Amt des Erzbischofs von Olmütz gedacht. Aber Beethoven komponierte mehrere Jahre an dem Werk und konnte es ihm erst mit drei Jahren Verspätung überreichen. Das Werk wird heute abwechselnd als Konzertmesse, Oratorium oder Chorsymphonie eingestuft und kann als geistliches Gegenstück zur weltlichen 9. Symphonie gesehen werden. Beethoven selbst betrachtete die Missa solemnis als sein größtes Werk. Sie wurde heute vor 200 Jahren im philharmonischen Saal in St. Petersburg uraufgeführt – auf Betreiben des Fürsten Nikolai Golizyn, der vier Jahre in Wien gelebt hatte und ein großer Verehrer Beethovens war.

Am Mitt­woch, dem 2. April 1800, heu­te 223 Jah­ren, ver­an­stal­te­te Lud­wig van Beet­hoven (1770–1827) in Wien auf ei­ge­ne Rech­nung sein ers­tes Konz­ert, was man da­mals im Sin­ne einer gesell­schaft­lichen Zu­sammen­kunft „Aka­de­mie“ nannte: Er im­pro­vi­sier­te aus­führ­lich am Kla­vier – Beet­hoven konn­te eine Stun­de und län­ger frei Kla­vier spie­len –, er trug sein 1. Klavier­kon­zert vor und brach­te zwei neue Wer­ke zur Ur­auf­füh­rung, näm­lich sein Sep­tett Es-Dur op. 20 und seine 1. Sin­fo­nie C-Dur op. 21.
In den acht Jah­ren seit sei­ner Über­siedlung von Bonn nach Wien hat Beet­hoven bei Haydn und an­de­ren Kom­posi­tions­unter­richt ge­nommen und Klavier- und Kammer­musik ge­schrie­ben. Vor al­lem aber mach­te er sich als Klavier­vir­tu­ose in den Wie­ner Sa­lons einen Na­men. Er nahm sich Zeit, bis er die Rei­fe spür­te, um die große Form der Sin­fo­nie musika­lisch aus­fül­len zu kön­nen. Mit der Tonart C-Dur knüpft er selbst­be­wusst an Mozarts letzte Sin­fo­nie an, die später Jupiter-Sin­fo­nie ge­nannt wur­de. Auch wenn „Neu­heit und Reich­thum an Ideen“ seiner­zeit ge­rühmt wur­den, setzt Beet­hoven ei­ge­ne Ak­zen­te: Mit dem har­mo­nisch ge­wag­ten An­fang hat er die Zeit­ge­nos­sen irri­tiert, die Bläser tre­ten mehr her­vor, die Ins­tru­men­ta­tion war an­ders als üb­lich usw. – ohne dass es je­mand ahn­te, kündigt sich eine Ent­wick­lung an, die 24 Jahre spä­ter mit der 9. Sin­fo­nie ihren un­begreif­lichen Höhe­punkt fand.
Hören wir auf der heu­ti­gen Klassik­liste den stah­len­den 1. Satz aus Beet­hovens Sin­fo­nie Nr. 1 C-Dur op. 21. Es spielt das Cleve­land Or­ches­tra unter Lei­tung des öster­reichisch-unga­ri­schen Diri­gen­ten George Szell (1897–1970) in einer re­master­ten Auf­nahme aus dem Jahr 1960. Auf der Ergänzungs­liste gibt es wie­der die ge­samte Sin­fo­nie zu hö­ren.

Beim Klavier­vor­spiel letzte Woche hat unser Sohn ein klei­nes Stück­chen von Beet­hoven vor­ge­spielt, das man bei­nahe als „Familien­stück“ be­zeich­nen könn­te. Denn die Sechs Ecos­sai­sen Es-Dur habe ich selbst vor un­ge­fähr vor 20 Jahren auf ei­nem Vor­spiel der Musik­schule kennen­ge­lernt und dann im Klavier­unter­richt ge­übt, und auch man­che unse­rer Kin­der ha­ben es ge­spielt, zu­letzt nun un­ser Jüngs­ter.
Eine Ecos­sai­se ist ur­sprüng­lich ein schot­ti­scher Tanz. Über das Stück selbst ist we­nig be­kannt. Beet­hoven hat es ver­mut­lich für Unter­richts­zwecke ge­schrie­ben und da­für keine Opus­zahl ver­geben. 1955 wurde es im Werk­ver­zeich­nis von Ge­org Kins­ky als WoO 83 auf­ge­listet, also als Werk ohne Opus­zahl. Trotz­dem ist es ein ech­ter Beet­hoven, ein herr­liches Stück­chen mit sechs Va­ria­tio­nen.
Auf der Klassik­liste hören wir also die Sechs Ecos­sai­sen Es-Dur WoO 83 von Lud­wig van Beet­hoven. Es spielt Fried­rich Gul­da (1930–2000) in einer groß­ar­ti­gen Live-Auf­nahme vom 4. Novem­ber 1966 aus der Lieder­halle Stutt­gart.

An­läss­lich des Ge­burts­tags unse­rer Toch­ter kom­men wir zur hei­te­ren 8. Sym­pho­nie F-Dur op. 93 von Lud­wig van Beet­hoven, die heute vor 208 Jahren ur­auf­ge­führt wur­de. Beet­hoven hat­te für den 27. Februar 1814 – eben­falls einen Sonn­tag – den Großen Re­douten­saal in der Wiener Hof­burg ge­mie­tet und ein großes Kon­zert ver­an­stal­tet, da­mals Aka­de­mie ge­nannt. Er stell­te ein Orches­ter zu­sammen, mach­te Wer­bung, ver­kauf­te Ein­tritts­karten und ließ ei­gene Musik spie­len, da­run­ter gleich zwei neue Sym­pho­nien. Das war eine wich­ti­ge Ein­nahme­quel­le für Beet­hoven, der wegen sei­ner zu­nehmen­den Ge­hör­er­kran­kung nicht mehr als Pia­nist auf­tre­ten konn­te und als ers­ter frei­be­ruf­licher Kom­po­nist der Musik­ge­schich­te nur von der inter­na­tio­na­len Ver­mark­tung sei­ner Kom­po­si­tionen le­ben muss­te – in einer Zeit, in der es noch kein Ur­heber­recht gab.
Auf der Klassik­liste gibt es heu­te den 1. Satz der Sym­phonie Nr. 8 F-Dur op. 93. Die Form ist ein Sonaten­haupt­satz mit drei Themen. Es gibt keine Ein­lei­tung, der Satz be­ginnt un­mittel­bar mit dem be­schwing­ten 1. Thema im ¾-Takt. Aber man muss, wie ich finde, ge­nau das richtige Tem­po tref­fen, und die Arti­ku­la­tion darf nicht zu schwam­mig sein. Wir hören das Lon­don Sym­phony Orches­tra unter Lei­tung von Bernard Haitink in einer Live-Auf­nahme vom 24. April 2006. Auf der Ergänzungs­liste gibt es die ge­samte Sym­phonie, 25 heitere Minuten sin­fo­ni­scher Musik!

Heute kommen wir zu einem der welt­weit be­kanntes­ten Klavier­stücke über­haupt, der Baga­tel­le Für Elise a-Moll WoO 59. Jeder hat das prä­gnan­te Anfangs­motiv e-dis-e-dis-e-h-d-c-a irgend­wann ein­mal ge­hört, und die meis­ten wis­sen, dass es von Beet­hoven stammt. Um dieses Stück ran­ken sich aber vie­le Ge­heim­nis­se und Rät­sel, die wohl nie­mals auf­ge­klärt wer­den. Das Stück wurde näm­lich erst 40 Jahre nach Beet­hovens Tod ent­deckt. Ein For­scher fand es im Nach­lass einer Ge­lieb­ten Beet­hovens, The­re­se Mal­fattis, die dieser hei­ra­ten woll­te. Der For­scher schrieb das Stück ab, das mit „Für Elise am 27 April zur Er­inne­rung von L. v. Bthvn“ über­schrie­ben war, und ver­öffent­lich­te es 1867. Wo­hin das hand­schrift­liche Noten­blatt dann ver­schwand, weiß kein Mensch. Eben­so ist bis heu­te völ­lig un­ge­klärt, wer die Wid­mungs­träge­rin Eli­se sein könn­te.
Das Stück selbst aber trat seinen Sieges­zug an, täg­lich ge­spielt von Tau­sen­den von Klavier­schülern auf der gan­zen Welt. Hören wir auf der Klassik­liste eine Ein­spie­lung von Wil­helm Kempff. Auf der Ergänzungs­liste gibt es drei witzige Be­arbei­tungen: für Tuba, für Harfe und so weiter…

Heute kommen wir zu einem Gipfel­punkt der Klavier­musik: Vor 200 Jahren kom­po­nier­te Lud­wig van Beet­hoven (1770–1827) seine 32. Klavier­sona­te. Das ers­te Manu­skript da­tiert vom 13. Januar 1822. Dass sie seine letzte blei­ben wür­de, wuss­te er natür­lich nicht – und den­noch trägt sie Zeichen des Ab­schieds. Sie wur­de als „Testa­ment“ (J. Uhde), als „ab­schließen­des Be­kennt­nis“ (A. Brendel) be­zeich­net.
Die Sona­te be­steht aus zwei gegen­sätz­lichen Sätzen, in de­nen wir „das Dies­seits und das Jen­seits ver­sinn­bild­licht“ fin­den (E. Fischer): Der 1. Satz ist ein schnel­ler, kämpfe­ri­scher Sonaten­haupt­satz in c-Moll mit kräf­ti­gen Moti­ven und vie­len Ritar­dan­di. Der 2. Satz in C-Dur ist da­ge­gen ein ruhiger Va­ria­tionen­satz im Ada­gio. Eine sanf­te Ariet­ta ent­wickelt sich durch 5 Va­ria­tio­nen hin­durch und ent­schwebt in „eine ätherische Atmo­sphä­re, als hät­te die Musik ein ver­klär­tes Reich be­treten“ (W. Kinderman). Das Be­sondere ist, dass sich die Noten­werte von Va­ria­tion zu Va­ria­tion ver­kleinern, so dass aus drei An­schlägen pro Takt im Thema spä­ter in der 4. Va­ria­tion 27 An­schläge pro Takt wer­den. Trotz­dem bleibt der gan­ze Satz von ei­ner „un­be­irr­ten Ruhe“ ge­prägt (J. Uhde).
Auf der heu­ti­gen Klassik­liste hö­ren wir also den 2. Satz der Klavier­sonate Nr. 32 c-Moll op. 111 von Lud­wig van Beet­hoven. Es spielt der große italie­ni­sche Pia­nist Mau­ri­zio Pol­li­ni, der am 5. Januar seinen 80. Geburts­tag ge­feiert hat. Auf der Ergänzungs­liste ist die ge­samte So­nate zu hö­ren.
Natürlich ist das kei­ne „jugend­liche“ Musik, sondern die er­habe­ne Musik eines rei­fen Men­schen, der sich hier wie auch später in der Missa solem­nis op. 123 und 9. Sinfonie op. 125 inten­siv mit der philo­so­phi­schen und reli­gi­ösen Dimen­sion des Lebens aus­ein­ander­setzt. Nehmen Sie sich die Zeit, um einfach nur zuzuhören!

Mit 26 Jahren unter­nahm Ludwig van Beet­hoven als ge­feier­ter Pia­nist „eine Konzert­rei­se nach Prag, Dres­den, Leip­zig und Ber­lin, die ein großer künst­leri­scher und finan­ziel­ler Er­folg wurde.“ Er spielte abends in adeli­gen Häu­sern und kom­po­nier­te für diesen An­lass auch pas­sen­de Stücke. So ent­stand in Prag die kur­ze drama­ti­sche Szene und Arie für Sopran und Orches­ter „Ah, perfido“ op. 65 (dt. „Ach, Du treuloser!“). Sie wurde heute vor 225 Jahren in Leip­zig zum ers­ten Mal auf­ge­führt.
Thema und Handlung sind typisch: In einem Rezi­ta­tiv be­schimpft und ver­flucht die Ver­las­se­ne wü­tend ihren treu­losen Ge­lieb­ten. Bei 3:30 min. wandelt sie sich, in der an­mutigen Konzert­arie „Per pietà, non dirmi addio!“ (dt. „Hab’ Erbarmen, sag’ mir nicht Lebwohl!“) wünscht sie den Ge­lieb­ten zu­rück, um dann ab 8:56 min. im drama­ti­schen Schluss ihre qual­volle Lage zu be­klagen. Der Text ist hier zu finden, am besten liest man mit: https://lyricstranslate.com/de/ah-perfido-ach-du-treuloser.html
Auf der heutigen Klassik­liste hören wir eine Auf­nahme vom Sil­vester­kon­zert 1991. Es singt die ameri­ka­nische Sopranis­tin Cheryl Studer, be­glei­tet von den Ber­liner Phil­harmo­ni­kern unter Lei­tung ihres da­ma­li­gen Chef­diri­gen­ten Claudio Abbado.

Ludwig van Beet­hoven hatte einen be­rühm­ten Schüler aus dem Kaiser­haus: Erz­herzog Rudolph von Öster­reich war der jüngs­te Sohn von Kaiser Leopold II. und Enkel Maria There­si­as. Er war sehr ge­bildet, ein aus­gezeich­ne­ter Pia­nist und nahm ab 1809 Klavier- und Kom­posi­tions­unter­richt bei Beet­hoven. Es ent­stand eine Freund­schaft, Rudolph unter­stützte Beet­hoven finan­ziell, Beet­hoven wid­mete Rudolph eini­ge seiner be­deutend­sten Werke.
Be­son­ders mag ich das sog. Erz­herzog-Trio B-Dur op. 97 für Klavier, Vio­line und Violon­cello – man nennt diese Besetzung Klavier­trio. Auf der Klassik­liste ist da­raus heute der 2. Satz, ein beschwing­tes Scherzo, zu hören. Es handelt sich um ein rei­fes Werk mit einem „großen“ 1. Satz und einem wunder­baren lang­samen Satz an der un­gewöhn­lichen 3. Position. Auf der Ergänzungs­liste ist das ge­samte Klavier­trio zu hören. Es spielt das welt­berühm­te Beaux Art Trio in einer Auf­nahme von 1979.
Erz­herzog Rudolph ist übri­gens gestern vor 190 Jahren in Baden bei Wien ver­stor­ben.

Beethoven hat zehn Sonaten für Violine und Klavier geschrieben. Die fünfte davon ist ver­mutlich die schönste, die später wegen ihres heiteren, optimis­tischen Charakters den Bei­namen „Frühlings­sonate“ er­halten hat.
Auf der Klassikliste ist heute aus der Sonate Nr. 5 F-Dur op. 24 für Violine und Klavier der 1. Satz Allegro mit seinem herr­lichen Thema zu hören. Es spielt der griechische Geiger Leonidas Kavakos, dem die Klassik­welt aktuell zu Füßen liegt. Auf der Ergänzungsliste findet sich die ge­samte Sonate mit dem anmutigen 2. Satz, den Kavakos wirklich groß­artig spielt, und dem lebens­frohen Schluss­satz. Möge uns diese wunder­bare Musik durch die ganze Woche tragen!

Ludwig van Beet­hoven (1770–1827), der in der ab­ge­lau­fe­nen Woche seinen 250. Geburts­tag ge­fei­ert hät­te, ist nicht nur durch seine neun Sym­phoni­en be­rühmt, er hat vor al­lem groß­ar­tige Werke für Kla­vier ge­schaf­fen. Seine 32 Klavier­sona­ten stel­len einen Höhe­punkt der Klavier­musik dar.
Als eine der be­deu­tend­sten gilt die Klavier­sonate Nr. 8 c-Moll op. 13, die den Bei­namen „Grande sonate pathé­tique“ trägt, also große leiden­schaft­liche So­na­te. Der erste Satz beginnt lang­sam und schwer, wird dann aber sehr stür­misch. Das 1. Thema erscheint bei 1:50 min., das 2. Thema bei 2:20 min. In einem Sonaten­haupt­satz stehen sich zwei Themen gegen­über, die in der Ex­posi­tion vor­ge­stellt und in der Durchführung verarbeitet werden, in­dem sie „zer­pflückt“, auf ver­schieden­ste Wei­se ver­ändert und um­gestal­tet wer­den. Nach­dem die Span­nung zwischen den The­men durch eine musi­ka­lische Aus­ein­ander­setzung ab­gemil­det wur­de, er­schei­nen sie in der Re­prise zum Ab­schluss noch­mals in ihrer ur­sprüng­lichen Ge­stalt. Die Ex­posi­tion endet mit zwei Schlussakkorden bei 3:30 min. und wird dann wie üb­lich kom­plett wieder­holt. Bei 5:12 min. be­ginnt die Durch­führung mit vier Takten Rück­besinnung an die lang­same Ein­leitung und dann mit der re­lativ kurzen Ver­arbei­tung der Themen. Schon bei 6:42 min. setzt die Re­prise ein. Beethoven war die Form be­sonders wich­tig, und es sehr sehr lehr­reich, ein­mal den Auf­bau einer So­na­te nach­zu­voll­ziehen.
Auf der Klassik­liste hören wie heu­te den 1. Satz, ge­spielt von Emil Gilels (1916–1985), ei­nem der be­­deu­tend­sten Beet­hoven-Inter­preten – ich habe ihn schon in #11 er­wähnt. Die gan­ze So­na­te mit dem herr­lichen 2. Satz – eine der be­kann­tes­ten Melo­dien Beet­hovens – kann man auf der Ergänzungs­liste hö­ren.