Franz Strauss (1822–1905), im Februar vor 200 Jah­ren ge­bo­ren, war ein wahrer Voll­blut­mu­si­ker, der Gei­ge, Gi­tar­re, Kla­ri­net­te und alle Blech­blas­instru­men­te spie­len konn­te. Schon als Kind trat er in Gast­häu­sern auf. Mit 15 Jah­ren wur­de er Gi­tar­rist in der Herzog­li­chen Hof­kapelle in Mün­chen, später Hor­nist in der König­lichen Hof­kapelle und 1871 so­gar Pro­fes­sor für Horn in Mün­chen. Er unter­rich­­te­te und för­der­te sei­nen Sohn Ri­chard Strauss (1864–1949), der ei­ner der be­deu­tend­sten Kom­po­nis­ten des spä­ten 19. und frü­hen 20. Jahr­hun­derts wur­de. Neben­bei diri­gier­te er ein Tanz­or­ches­ter und schrieb Musik da­für, er kom­po­nier­te aber auch eine Rei­he von Wer­ken für Horn, die heute noch regel­mäßig ge­spielt wer­den.
Hören wir auf der heutigen Klassik­liste das Noc­tur­no op. 7 von Franz Strauss – ein sehr schönes Cha­rak­ter­stück, das jeder Horn­schüler ein­mal spielt, so auch ge­ra­de ich selbst. Hier spielt aber einer der größ­ten Horn-Vir­tu­osen unse­rer Zeit, der spa­ni­sche Hor­nist Ja­vier Bo­net, be­gleitet von Mi­ri­am Gómez-Morán.

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  1. […] in München geboren. Sein Vater Franz Strauss war Solo-Hornist am Hoforchester München, siehe #121. Richard begann mit 6 Jahren zu komponieren. Mit 18 Jahren – mitten im Studium – schrieb er für […]

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