Am Donners­tag ist im Alter von 96 Jah­ren die „Stim­me Griechen­lands“ ge­stor­ben, Mikis Theodo­ra­kis, der be­deutends­te grie­chi­sche Musi­ker des 20. Jahr­hunderts. Theodo­ra­kis war ein Universal­künst­ler, Schrift­stel­ler, Sän­ger, Diri­gent, Kom­po­nist, der von Volks­lie­dern, Schla­gern, Chan­sons über Kammer­musik bis hin zu Film- und Ballett­musiken, Musi­cals, Orato­rien, Sin­fonien und Opern alles kom­po­niert und ein riesi­ges Werk hinter­las­sen hat. Oft war seine Musik von volks­tüm­licher Musik inspi­riert, häu­fig kommt da­rin die typi­sche Bouzouki vor, eine grie­chi­sche Form der Laute.
Theodorakis ist 1964 mit der Film­musik zum viel­fach preis­ge­krön­ten Kino­film Alexis Sorbas (engl. Zorba the Greek) welt­berühmt ge­wor­den. In der Schluss­szene tanzen die beiden ge­schei­ter­ten Hel­den am Strand auf Kreta aus einer Laune heraus einen Sirtaki – die Musik dazu hat Mikis Theodo­ra­kis kom­po­niert, ob­wohl man glau­ben könn­te, dass es sich um Volks­musik handelt, und auch der Tanz ist erst durch den Film ent­stan­den. Auf der Klassik­liste hören wir heu­te diesen welt­bekannten Sir­ta­ki mit dem Titel Zorba’s Dance. Hier der Link zu diesem be­kannten Film­aus­schnitt: https://www.youtube.com/watch?v=4UV6HVMRmdk

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