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Die Tuba ist das In­stru­ment des Jah­res 2024. Sie ist das tiefs­te Blech­blas­instrument und wurde um 1835 in Berlin er­fun­den. Die Bass­tuba ist meist eine F-Tuba und hat im Wesent­lichen die­sel­be Rohr­länge wie das F-Horn mit ca. 3,70 Meter, wird aber mit einem Kessel­mund­stück in den tiefen Lagen ge­spielt. Die Kontra­bass­tuba ist meist eine C- oder gar B-Tuba und noch­mals eine Quinte tie­fer ge­stimmt. Der SWR hat der Tuba eine schöne Seite ge­wid­met.
Zwar wird die Tuba gemäß der Fernseh­sendung „Und die Tuba bläst der Huber“ oft mit Volks­musik ver­bunden, aber selbst­ver­ständ­lich gibt es auch aus­gezeich­ne­te Vir­tuo­sen auf dem In­stru­ment, die meist Arrange­ments für Tuba spielen. Hören wir heute auf der Klassik­liste eine be­son­de­re Rari­tät, nämlich das Tuba-Trio 21Meter60. Sie spielen ein ei­ge­nes Arrange­ment des barocken Violin­konzerts d-Moll op. 5 Nr. 12 von Ar­cange­lo Co­rel­li (1653–1713). Wir hören drei Tubis­ten Con­stan­tin Har­twig, Stef­fen Schmid und Fabian Necker­mann. Das ist etwas für sehr gute Kopf­hörer bzw. Laut­sprecher.