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Als Auf­takt zur heu­ti­gen Fidelio-Session prä­sen­tiere ich auf der Klassik­liste vor­ab die Fidelio-Ouvertüre von Lud­wig van Beet­hoven, die auch für sich sehr hörens­wert ist und auch allein auf­ge­führt wird. Das Anfangs­motiv ist sehr be­kannt, es wird gern als Jingle, also als akus­ti­sches Er­kennungs­zeichen ver­wendet.
Eine Ouvertüre ist ja „ein instru­men­ta­les Ein­leitungs­stück einer Oper, das üb­licher­weise bei noch ge­schlos­se­nem Vor­hang ge­spielt wird. In der Ouver­türe werden der Ténor des Wer­kes und oft auch wesent­liche Ele­mente der Handlung sowie her­vor­stechen­de Charakter­züge der handeln­den Per­sonen musi­ka­lisch vor­gestellt“ (Wiki­pedia). Oft­mals be­gin­nen sie lang­sam und mit einem starken Anfangs­akzent, um Auf­merk­sam­keit zu er­rei­chen und Span­nung zu er­zeu­gen. Aber die lan­ge General­pause in der Fidelio-Ouver­türe ist schon sehr ge­wagt. Aber dann kommt Schwung in die Musik.
Ihr hört die Ouver­türe ge­spielt von den Ber­liner Phil­har­moni­kern unter Lei­tung des Chef­diri­gen­ten Sir Simon Rattle in ei­ner Auf­nahme von 2003.