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Heu­te wen­den wir uns der Oboe zu – einem Instru­ment, das ich sehr mag. Den ersten Kon­takt mit ihr hat­te ich über eine ur­alte Kas­set­te, die ich tau­send­mal ge­hört ha­be und die dann irgend­wann ein­mal ei­nem Band­salat zum Opfer fiel. Erst viel später habe ich mir die­selbe Auf­nahme wie­der als CD ge­kauft. Darauf ist das wunder­schöne Konzert für Oboe und Or­ches­ter C-Dur KV 314 von Wolf­gang Amadé Mo­zart (1756–1791) zu hö­ren, von dem ich den 1. Satz auf die Klassik­liste stel­le. Das ge­samte Kon­zert, das knapp 20 Mi­nu­ten dauert, findet sich auf der Ergänzungs­liste.
An der Oboe hör­en wir Heinz Holli­ger (geb. 1939), den be­deu­tend­sten Obo­is­ten des 20. Jahr­hun­derts, zu­gleich auch Kom­ponist und Diri­gent. Be­glei­tet wird er von der Acade­my of St Martin in the Fields, „one of the world’s finest cham­ber orches­tras“, wie sie selbst etwas un­beschei­den über sich schrei­ben, unter der Lei­tung ihres Grün­ders Sir Neville Marri­ner (1924–2016), die zu­sam­men wäh­rend fast 60 Jahren über 500 Auf­nah­men ein­ge­spielt ha­ben.