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Im Barock war die Bin­dung eines Instru­men­tal­stücks an ein be­stimm­tes In­stru­ment noch nicht sehr fest. Eine So­na­te konn­te z. B. von Vio­li­ne, Cello, Block­flöte, Cem­ba­lo oder Or­gel ge­spielt wer­den. So gibt es auch von den Sechs So­na­ten für Cello und Basso con­ti­nuo op. 1 von Bene­det­to Mar­cello (1686–1739) Aus­gaben und Auf­nahmen mit vie­len ver­schie­denen In­stru­men­ten – von der Tu­ba bis zu Block­flöte. Von diesen So­na­ten habe ich oft die So­na­te für Nr. 1 F-Dur ge­spielt – auf der Po­sau­ne z. B. bei den Gol­de­nen Hoch­zei­ten der Groß­eltern und auf der Hoch­zeit einer Kol­le­gin, auf dem Horn bei der Hoch­zeit eines Nef­fen. Die Ver­sion für Po­sau­ne habe ich auf Spotify und qobuz nicht ge­funden, dafür auf You­tube: https://www.youtube.com/watch?v=tsVg5goZNGs
Auf der Klassik­liste hören wir die Ori­gi­nal­version für Cello, es spielt An­thony Pleeth. Auf die Ergänzungs­liste habe ich eine Ver­sion für Tuba ge­stellt, die Tuba spielt Michael Lind.
Übrigens ist Mar­cello am 24. Juli ge­bo­ren und an seinem 53. Ge­burts­tag auch ge­stor­ben, also heu­te von 283 Jah­ren.