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Zum Geburts­tag unseres Soh­nes gibt auf der Klassik­liste heute etwas sehr Feier­li­ches: das Fi­na­le aus Beet­hovens Klavier­kon­zert Nr. 5 Es-Dur op. 79 – er­ha­be­ne Mu­sik, ge­spielt vom Mozarteum­orches­ter in Salz­burg, am Kla­vier Valery Afa­nas­siev. Man sagt, dass Beethovens so­ge­nann­te „hero­ische Phase“ mit diesem Klavier­­konzert ihren Ab­schluss ge­fun­den ha­be.
Lud­wig van Beet­hoven (1770–1828) war mit Ab­stand der größte Pia­nist seiner Zeit und hat die Kon­zerte für sich selbst ge­schrie­ben, wo­bei er die Klavier­­stimme zunächst nicht no­tiert hat, weil er im Kon­zert noch ein biss­chen im­pro­vi­siert hat – da­mals üb­lich, heute völlig un­denk­bar. Be­sonders schön ist auch der lang­same Satz, der dann attaca in die­ses Fi­na­le über­geht – aber ob das etwas für Jüngere ist? Das ge­samte Klavier­kon­zert findet sich auf der Ergänzungs­liste.