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Der 31. Okto­ber ist der Re­for­mations­tag, denn 1517 hat Mar­tin Luther an die­sem Tag nach der Über­liefe­rung seine 95 Thesen an der Tür der Schloss­kirche zu Witten­berg an­ges­chlagen und da­mit die Re­forma­tion an­ge­stoßen. Üb­licher­wei­se en­det ein evan­ge­li­scher Gottes­dienst am Re­forma­tions­fest mit dem Kirchen­lied „Ein feste Burg ist un­ser Gott“. Der Text lehnt sich an Psalm 46 an und wur­de von 1529 von Mar­tin Luther selbst ge­schrie­ben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_feste_Burg_ist_unser_Gott.
Die Melo­die stammt ver­mut­lich von Jo­hann Wal­ter. Und Jo­hann Sebas­tian Bach hat dann un­ge­fähr 200 Jah­re spä­ter einen vier­stimmi­gen Choral da­zu ge­schrie­ben, der im Bach-Werke-Ver­zeich­nis die Num­mer BWV 302 erhalten hat. Auf der Klassik­liste hö­ren wir die 1. Stro­phe, es sin­gen die Augs­bur­ger Dom­sing­kna­ben unter Lei­tung von Rein­hard Kamm­ler. In einer Be­arbei­tung von W. B. Olds kann man das­selbe Kirchen­lied mit al­len Stro­phen vom Wart­burg Chor am Original­schau­platz, der Schloss­kirche Witten­berg, hören: https://www.youtube.com/watch?v=nDdHtOSHIXE.