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Gustav Holst hat auch zwei Suiten für Mili­tary Band kom­po­niert, wo­bei Band bzw. Con­cert Band, Sym­phonic Band, Wind Band oder Sym­phonic Winds im angel­säch­si­schen Raum ein Blas­orches­ter be­zeich­net (engl. wind instru­ment = dt. Blas­instru­ment). Auf­grund ei­ner Empfeh­lung in einem Hifi-Maga­zin hat­te ich mir An­fang der 80er Jahre für sage und schreibe 38 Mark eine CD der Cleve­land Sym­phonic Winds ge­kauft, das Label TELARC stand für sehr hoch­werti­ge Audio­auf­nahmen. Von dieser CD kann­te ich die beiden Sui­ten von Holst mit ihrer sym­phonischen Musik auf Basis eng­li­scher Volks­lie­der, die für ein Blas­orches­ter schon sehr an­spruchs­voll ist. Umso größer war meine Freu­de, als wir Ende der 80er Jahre die Second Suite for Mili­tary Band F-Dur op. 28 Nr. 2 in der Stadt­kapel­le Herren­berg auf­leg­ten, wo ich an der 1. Po­saune spiel­te.
Auf der Klassik­lis­te hö­ren wir da­raus den 1. Satz March im Stile eines Militär­mar­sches. Auf der Ergänzungs­liste folgen die wei­te­ren Sätze: 2. Song With­out Words, 3. Song of the Black­smith (dt. Lied des Grob­schmids) mit den Hammer­schlä­gen, aber schwer wegen des stän­di­gen Wech­sels von 3/4- und 4/4-Takt, 4. Fanta­sia on the „Dar­ga­son“. Tolle 11 Minu­ten Musik.
Es spielen die Cleve­land Sym­phonic Winds unter Lei­tung von Frede­rick Fen­nell. Ge­nießt den Sound dieser Auf­nah­me (der bei der mp3-Qualität von Spoti­fy lei­der etwas ver­loren­geht). Wer die ganze Wucht der Auf­nahme hö­ren möch­te, soll sich das mal auf einer guten Stereo­an­lage an­hören.