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Heute vor 202 Jahren wurde Franz von Suppè (1819–1895) in Split im heu­tigen Kroatien geboren, das damals zu Öster­reich gehörte. (Der Accent grave wegen des italie­nischen Ur­sprungs der Fa­mi­lie.) Nach dem Tod des Vaters zog die Mutter mit dem Sohn ins heimische Wien, wo dieser privat Musik und Kom­position studierte und später an mehreren Theatern erfolg­reich als Kapell­meister und Kom­ponist arbeitete. Neben Kirche­nmusik hinter­ließ Suppè über 200 Bühnen­werke, zumeist komi­sche Opern, Operetten und Theater­musik. Nur sehr wenig davon wird heute noch auf­geführt, bekannt sind aber noch einige Ouvertüren.
Auf der Klassik­liste präsentiere ich die bekannteste von ihnen, die auch heute noch regel­mäßig gespielt wird: die Ouvertüre zur Operette Leichte Kavallerie, bei der die Blech­bläser ihren großen Auf­tritt haben. Es spielen die Berliner Phil­har­moni­ker unter Lei­tung von Her­bert von Karajan. Auf der Ergänzungs­­liste gibt es die Ouvertüre zu Dichter und Bauer mit dem schönen Cello-Solo. Die ent­sprechen­de CD habe ich als Teenager für 31,90 Mark gekauft.