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Als wir am 6. Juni 2015 von un­se­rem Kärnten-Urlaub zurück­fuhren, waren im Öster­rei­chi­schen Radio vier ab­ge­fah­re­ne Kärnt­ner Musi­ker zu Gast, die auf Klari­net­ten und auf der Stei­ri­schen Har­mo­ni­ka die herr­lichs­ten und un­mög­lichs­ten Arrange­ments aus Pop, Rock, Klas­sik und Kärnt­ner Volks­musik spie­len. Man nennt das Cross­over. Ver­mut­lich wegen der Fal­ten in der Har­mo­ni­ka nennen sie sich Falten­radio. Es sind alles Profis, die an Hoch­schulen leh­ren und/oder in Sym­pho­nie­orches­tern spie­len. Einer ist sogar Solo­­klari­net­tist bei den Wiener Phil­har­mo­ni­kern.
Auf der Klassik­liste hören wir heu­te den Titel „Falken­radio“, den wir da­mals im Auto ge­hört ha­ben. Es ist ein Arrange­ment von „Rock Me Ama­deus“, dem größten Hit des öster­rei­chi­schen Pop-Stars Falco, den auch ich ab 1985 ge­hört ha­be. Nach Falco ist der Titel ver­mut­lich „Falken­radio“ be­nannt. Er lebt schon nicht mehr, denn er ist 1998 als Vierzig­jäh­ri­ger bei einem Auto­unfall ums Leben ge­kommen.
„Rock Me Amadeus“ ist eine freche Hommage an Mozart, eine Huldi­gung an den größten Musi­ker, der iro­nisch als läs­si­ger Rock­star ver­ein­nahmt wird. Dieser Song findet sich auf der Ergänzungs­liste. Ich habe sogar das ori­gi­nale Album Falco 3 in meiner Samm­lung als CD, die heute noch hörens­wert ist, wie ich fin­de.