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Heute vor 243 Jah­ren wurde im öster­reichi­schen Preß­burg (der heu­ti­gen Haupt­stadt der Slowa­kei Bratis­lava) Jo­hann Nepo­muk Hum­mel (1778–1837) ge­bo­ren, der ein be­deu­ten­der Pia­nist und Kom­ponist wer­den soll­te. Als er nach Wien kam, nahm Mozart den be­gab­ten Jun­gen in sei­nem Haus­halt auf und gab ihm kosten­losen Unter­richt. Spä­ter wurde er unter Joseph Haydn Konzert­meister und nach des­sen Tod sein Nach­folger als Hof­kapell­meister. Er wur­de ein en­ger Freund Beet­hovens und unter­stütz­te die­sen auch finan­ziell.
In einer Zeit, in der Raub­kopien üb­lich wa­ren – da­mals noch durch Ab­schrei­ben von Hand –, setzte sich Hum­mel als einer der Ersten über­haupt für Ur­heber­rechte ein. Ins­gesamt konnte er gut mit Geld um­gehen. Er hat ein brei­tes Werk hinter­lassen und starb „als einer der ersten reichen Kom­ponis­ten der Musik­ge­schich­te“ (Wiki­pedia).
Heute hören wir auf der Klassik­liste ein herr­liches Bravour­stück, das jeder pro­fessio­nel­le Trom­peter spie­len kann: das ab­schließen­de Ron­do aus Hum­mels Trompeten­konzert E-Dur WoO 1. Es spielt Jeffrey Segal, be­glei­tet vom Tonhalle-Orchester Zürich unter Leitung von David Zinman. Auf der Ergänzungs­liste gibt es wie üb­lich das ge­samte Trompeten­konzert.