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Gestern sind mir zwei Be­arbei­tungen des­sel­ben Stücks über den Weg ge­lau­fen: Vor­mittags war im SWR2 Treff­punkt Klassik Extra der schweize­ri­sche Cellist Chris­tian Pol­té­ra (geb. 1977) zu Gast und hat seine Lieblings­musik vor­gestellt. Dar­unter war eine CD von seinem Lehrer Hein­rich Schiff (1951–2016), auf dessen Stradi­vari-Cello er in­zwischen spielt. Und abends haben die Ber­liner Phil­har­mo­ni­ker in der Wald­bühne ihr tradi­tio­nel­les Saison-Abschluss­konzert ge­ge­ben, wo der Pia­nist als Zu­ga­be eine Klavier­be­arbei­tung des­sel­ben Stücks ge­spielt hat. Die Cello-Ver­sion hat mir aber viel besser ge­fal­len.
Es geht um das Stück Liebes­leid von Fritz Kreis­ler (1875–1962), einem welt­berühmten Geigen­­vir­tu­osen, der als Wunder­kind galt und ein enor­mes Leben führ­te. Dieses Stück­chen im Wie­ner Stil ist welt­bekannt, und es gibt un­zählige Be­arbei­tungen da­von.
Hören wir auf der Klassik­liste heute Liebes­leid von Fritz Kreis­ler für Cello und Kla­vier, be­arbei­tet und wunder­bar ge­spielt von Hein­rich Schiff. Auf der Ergänzungs­liste gibt es das Ori­gi­nal, in einer al­ten Auf­nahme ist Fritz Kreis­ler selbst zu hö­ren, der we­gen seines war­men, schmel­zen­den Geigen­tons be­wun­dert wur­de.