Heute kommen wir zu einem der weltweit bekanntesten Klavierstücke überhaupt, der Bagatelle Für Elise a-Moll WoO 59. Jeder hat das prägnante Anfangsmotiv e-dis-e-dis-e-h-d-c-a irgendwann einmal gehört, und die meisten wissen, dass es von Beethoven stammt. Um dieses Stück ranken sich aber viele Geheimnisse und Rätsel, die wohl niemals aufgeklärt werden. Das Stück wurde nämlich erst 40 Jahre nach Beethovens Tod entdeckt. Ein Forscher fand es im Nachlass einer Geliebten Beethovens, Therese Malfattis, die dieser heiraten wollte. Der Forscher schrieb das Stück ab, das mit „Für Elise am 27 April zur Erinnerung von L. v. Bthvn“ überschrieben war, und veröffentlichte es 1867. Wohin das handschriftliche Notenblatt dann verschwand, weiß kein Mensch. Ebenso ist bis heute völlig ungeklärt, wer die Widmungsträgerin Elise sein könnte.
Das Stück selbst aber trat seinen Siegeszug an, täglich gespielt von Tausenden von Klavierschülern auf der ganzen Welt. Hören wir auf der Klassikliste eine Einspielung von Wilhelm Kempff. Auf der Ergänzungsliste gibt es drei witzige Bearbeitungen: für Tuba, für Harfe und so weiter…
